Grundlagenschulung Wettkampfbestimmungen Schwimmen des DBS - großes Interesse bei DSV Schiedsrichtern
Ingmar Hahn
30.04.2012
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Unter der Leitung des Sachbearbeiters Wettkampfbestimmungen der Abteilung Schwimmen, Ingmar Hahn, fand am 21. April 2012 zum vierten Mal nach Frankfurt, Berlin und Duisburg eine ganztägige Schulung zum Thema Wettkampfbestimmungen Schwimmen des DBS in Weimar statt. Zu der Schulung waren die Fachwarte / Sportkoordinatoren / Sachbearbeiter der Landesverbände des DBS, Trainer/Übungsleiter aus den Vereinen und Schiedsrichter und qualifizierte Kampfrichter des DSV, die bei Wettkämpfen des DBS eingesetzt werden und ihr Wissen vertiefen wollen, eingeladen. Die Ausschreibungen für die DSV-Kampfrichter wurden über die Landeskampfrichterobleute durch den DSV-Kampfrichterobmann Klaus Beckmann verteilt.

Die Schulung selbst gliederte sich in die zwei Themenbereiche „Grundsätzliches zu den Wettkampfbestimmungen“ und „Wettkampfbestimmungen – Fachteil Schwimmen“, die durch die Referenten Rolf Marquordt und Ingmar Hahn vorgetragen wurden. Im Block „Grundsätzliches zu den Wettkampfbestimmungen“ wurde den Teilnehmern ein Grundwissen über die Wettkampfordnung der Abteilung, z.B. Geltungsbereich, Teilnahmeberechtigung, Startrecht, Wettkampfvorbereitung u.ä (vergleichbar mit dem allgemeinen Teil des DSV), die Wettkampflizenzordnung und Grundlagen der Klassifizierung vermittelt. Auch wenn der allgemeine Teil der DSV-Wettkampfbestimmungen jedem DSV Trainer/Kampfrichter zu genüge bekannt sein sollte, ergaben sich auch aus diesem Personenkreis interessante Diskussionen. Insbesondere das letzte Thema dieses Themenblocks, die Grundlagen der Klassifizierung, enthielt für alle Teilnehmer wertvolle Informationen. Nachdem hier durch Ingmar Hahn der theoretische Teil vermittelt wurde, übernahm Rolf Marquordt das theoretische Wissen durch praktische Beispiele den Teilnehmern näher zu bringen. Ziel war es, den Teilnehmern zu erklären, was überhaupt Klassifizierung bedeutet, warum es Startklassen gibt, wie eine Klassifizierung bei den verschiedenen Behinderungsformen vorgenommen wird und was Exceptions bedeuten. Gerade für die Teilnehmer aus dem DSV-Bereich ergaben sich hieraus wichtige Informationen, was denn die Angaben auf dem Klassifizierungsnachweis bedeuten, mit dem jeder behinderte Aktive unter Anwendung der wettkampfspezifischen Besonderheiten aufgrund seiner Behinderung bei Erfüllung der Startberechtigungen bei DSV-Veranstaltungen starten kann.

Im zweiten Teil ging es um das Thema „Wettkampfbestimmungen – Fachteil Schwimmen“. Grundlage für die Wettkampfbestimmungen des DBS sind wie für die DSV-Bestimmungen die FINA-Rules – einzige Besonderheit: Zu den Schwimmlagen wurden die wettkampfspezifischen Ausnahmen aufgrund der verschiedenen Behinderungsformen eingearbeitet. Den Teilnehmern wurden neben den Grundsätzlichkeiten der einzelnen Schwimmarten die möglichen Ausnahmen in Verbindung mit den entsprechenden Exceptions erläutert.

Am Ende des Tages konnten alle Teilnehmer wertvolle Informationen für Ihre Arbeit am Beckenrand mitnehmen und waren dankbar, dass der DBS diese Schulungen, die für alle Teilnehmer kostenlos ist, anbietet. Auch für die Bundestrainerin Schwimmen des DBS, Ute Schinkitz, sowie die Sachbearbeiterin der DBS Geschäftsstelle, Ulrike Hentschel, war dieser Lehrgang eine Bereicherung.

Wenn weiteres Interesse an diesem Lehrgang besteht, bitten wie alle Interessenten um Rückmeldung unter Hentschel@dbs-npc.de, um ggf. noch einen weiteren Termin in 2012 anzubieten.

Ingmar Hahn